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Tommy Frenck

Tommy Frenck (geboren 1987 in Schleusingen) ist ein deutscher Rechtsextremist, Neonazi-Aktivist, Gastronom und Geschäftsmann aus Thüringen. Er gilt als einer der umtriebigsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Akteure der militanten rechtsextremen Szene in Deutschland. Durch die Organisation von Rechtsrock-Großkonzerten und den Betrieb eines Szene-Versandhandels verbindet Frenck politischen Aktivismus systematisch mit kommerziellen Interessen, um die rechtsextreme Infrastruktur zu finanzieren.

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1. Politischer Werdegang und Aktivitäten

Frencks politische Sozialisation begann in den frühen 2000er Jahren in der thüringischen Neonazi-Szene:

2. Wirtschaftliches Rückgrat: Gastronomie und Versandhandel

Frenck gilt als Paradebeispiel für die Kommerzialisierung des Rechtsextremismus. Er schuf feste physische und digitale Strukturen:

3. Organisation von Rechtsrock-Großkonzerten

Frenck etablierte sich als einer der einflussreichsten Konzertveranstalter der europäischen Neonazi-Szene:

4. Strafverfahren und staatliche Gegenmaßnahmen

Aufgrund seiner Aktivitäten steht Frenck unter permanenter Beobachtung des Bundes- und Landesamtes für Verfassungsschutz, die ihn als Führungsfigur einstufen. Er war Ziel zahlreicher Razzien und Gerichtsverfahren:

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5. Einzelnachweise

1) 2) 3) 4)

— Siehe auch: Digitaler Rechtsextremismus | Rechtsrock und rechtsextreme Subkultur | Rechtsextreme Strukturen in Thüringen

1)
Vgl. MDR Thüringen: Rechtsextremist Tommy Frenck und die Szene im Goldenen Löwen, https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/
2)
Vgl. Amadeu Antonio Stiftung / Belltower.News: Profil und Geschäfte des Neonazi-Unternehmers Tommy Frenck, https://www.belltower.news/
3)
Vgl. Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzberichte, Kapitel Rechtsextremistische Strukturen und Kommerzialisierung, https://verfassungsschutz.thueringen.de/
4)
Vgl. DER SPIEGEL: Das Neonazi-Konzert von Themar und seine rechtlichen Folgen, https://www.spiegel.de/